Oktober — internationaler Brustkrebsmonat
Ein internationaler Monat, der das Bewusstsein für die Bedeutung von Vorsorge und Früherkennung stärkt.
Früherkennung rettet Leben
Der Oktober wird weltweit als internationaler Brustkrebsmonat begangen – mit dem Ziel, das Bewusstsein für die Bedeutung von Vorsorge und Früherkennung zu stärken.
Rechtzeitig erkannt, ist Brustkrebs in über 90 % der Fälle heilbar. In Serbien erkranken laut dem Institut für öffentliche Gesundheit „Dr. Milan Jovanović Batut“ jährlich fast 4.500 Frauen, und etwa 1.650 verlieren den Kampf gegen diese Krankheit.
Wichtige Aspekte im Kampf gegen Brustkrebs
Früherkennung
Regelmäßige Untersuchungen und Selbstuntersuchungen ermöglichen es, Veränderungen zu erkennen, bevor Symptome auftreten.
Risikofaktoren
Die Erkrankungshäufigkeit steigt mit dem Alter und ist nach dem 40. Lebensjahr höher. Regelmäßige Untersuchungen werden auch jüngeren Frauen empfohlen.
Symptome, auf die man achten sollte
Knoten, Verhärtungen, Veränderungen der Form oder Größe der Brust sowie Veränderungen der Haut oder der Brustwarze.
Screening-Programm
Das organisierte Mammographie-Screening in Serbien richtet sich an Frauen zwischen 50 und 69 Jahren und findet alle zwei Jahre statt.
Symbol der Kampagne
Die bekannte rosa Schleife (Pink Ribbon) wird als Zeichen der Unterstützung für Betroffene und zur Sensibilisierung für Vorsorge getragen.
Drei Säulen
Frühes Screening, rechtzeitige Diagnose und angemessene Behandlung.
Mythen über Brustkrebs
Mythos 1: Brustkrebs ist praktisch unheilbar.
Fakt: Im Frühstadium erkannt, ist Brustkrebs in 94 % der Fälle heilbar.
Mythos 2: Junge Frauen können nicht an Brustkrebs erkranken.
Fakt: Nach dem 45. Lebensjahr steigt das Risiko tatsächlich, Brustkrebs kommt aber auch früher vor.
Mythos 3: Je kleiner die Brust, desto geringer das Brustkrebsrisiko.
Fakt: Die Brustgröße hat keinen Einfluss auf das Brustkrebsrisiko.
Mythos 4: Enge BHs verursachen Brustkrebs.
Fakt: Ein schlecht sitzender BH kann die Haut leicht reizen – mehr nicht.
Symptome, Vorsorge und wichtige Daten
Lernen Sie Ihre Brust kennen
Regelmäßige Selbstuntersuchung hilft, Veränderungen rechtzeitig zu bemerken. Wenn Sie eine Veränderung feststellen, wenden Sie sich an einen Arzt – Früherkennung rettet Leben.
Lymphödem nach Brustoperation
Nach einer Brustkrebsoperation und Bestrahlung kann ein Lymphödem des Arms entstehen. Ein Lymphödem ist nicht heilbar, kann aber mit einer angemessenen Behandlung vollständig unter Kontrolle gehalten werden – mit manueller Lymphdrainage, Kompressionstherapie und komplexer physikalischer Entstauungstherapie (KPE).
Fragen zum Lymphödem nach einer Brustoperation?
Bei der Untersuchung stellen wir gemeinsam den Zustand fest und erstellen einen individuellen Therapieplan.
Termin vereinbaren